Dalmatiner

Für wen ist der Dalmatiner der perfekte Partner?

Der Dalmatiner ist ein mittelgroßer, sehr eleganter Hund mit markanter Fellzeichnung. Er trägt schwarze oder leberbraune Flecken oder Tüpfel auf weißem Untergrund. Er ist die einzige Hunderasse weltweit mit einer solchen Zeichnung. Das macht ihn unverwechselbar.

Kaum ein Hundefreund, der einen Dalmatiner nicht erkennen würde. Wirklich gesehen oder gar kennengelernt haben diesen spannenden Hund eher wenige. Was ebenso nur wenige wissen: Der Dalmatiner zählt zu den ältesten Rassen der modernen Hundezucht. Er war und ist in England, dem Mutterland der Rassehundezucht, hoch angesehen. Kein Geringerer als Vero Shaw, Mitbegründer des Kennel Clubs, entwarf 1882 seinen ersten Standard, der im Kern noch heute gilt. In seinem Werk „Das illustrierte Buch vom Hunde“ notiert er, dass kaum ein Hund soviel Aufmerksamkeit des Publikums erfahre wie eben der Dalmatiner. Doch seine Wurzeln liegen bis heute im Dunkeln. Eine Gen-Analyse über mehr als 100 Hunderassen mit mehr als 13.000 Hunden durch ein Team von Genetikern um Heidi Parker stellt ihn 2017 direkt neben die Jagdhunde Weimaraner oder Großer Münsterländer. Vero Shaw sieht ihn als Hund der Kutscher. Auch hierfür gibt es moderne Belege. So zeigten Untersuchungen der Harvard-Universität, dass Dalmatiner eine angeborene Fähigkeit haben, unter einer Kutsche zu laufen und dabei den Huftritt der Pferde richtig einzuschätzen. Beim internationalen Hundeverband FCI wird er jedoch als Jagdhund geführt. Ob nun Jagd- oder Kutscherhund, der Dalmatiner ist aus der Landschaft der Rassehunde nicht wegzudenken. Das gilt noch am wenigsten für seine einzigartige Farbgebung. Der Dalmatiner hat ein spannendes Wesen, das ihm einen besonderen Platz als Begleit- und Familienhund sichert. Er ist ein ausgesprochen umgänglicher und gelehriger Freund. Herrchen und Frauchen sollten aber sportlich sein. Ein Dalmatiner liebt es, seine Menschen beim Joggen, Rad fahren oder Reiten zu begleiten. Ist er gut erzogen, stimmt die Chemie zwischen Mensch und Hund, so geht dies auch ohne Leine. Der intelligente Hund weiß sich überall zu benehmen. In freier Natur sollten Herrchen und Frauchen immer ein Auge offen halten, denn der Jagdtrieb kann je nach Individuum noch recht lebendig sein. Hat der Dalmatiner ausreichend sportliche Herausforderung, so ist er ein sensibles, charmantes Familienmitglied, das mit Kindern wie auch vierbeinigen Familienmitgliedern bestens harmonisiert.

Der Dalmatiner ist sensibel, seinen Menschen gegenüber treu und anhänglich. Fremden gegenüber ist er neutral bis zurückhaltend. Ein einigermaßen gut erzogener Dalmatiner ist sehr gut führbar. Der clevere Hund weiß jedoch, jede Inkonsequenz in der Erziehung auszunutzen. Diese Cleverness kann man gut nutzen, um ihm viele nützliche Dinge beizubringen oder mit ihm gemeinsam Hundesport zu treiben. Der Dalmatiner zeigt ein ausgeprägtes Minenspiel. Besonders bei Begrüßungen zieht er gerne seine Lefzen ganz weit nach hinten und zeigt dabei mit geschlossenem Fang die Zähne. Manche interpretieren diese Geste als Zähnefletschen. Das ist falsch: Der Dalmatiner lacht! Sucht man einen Welpen, so sollte man weniger auf Feinheiten in der Fleckung des Fells, vielmehr auf das Wesen und die Gesundheit Wert legen. In der Population der Dalmatiner sind darüber hinaus verschiedene Erbkrankheiten verbreitet wie die Hyperurikosurie, ein Harnsäuredefekt, oder Taubheit, die genetisch mit der weißen Fellfarbe gekoppelt ist. Der gesund gezüchtete Dalmatiner ist robust, pflegeleicht und eine sehr langlebige Hunderasse.

Christoph Jung

Erziehung

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Pflege

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Beschäftigung

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Bewegung

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Familie

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Anfänger

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