Dackel

Verlässlicher Freund mit eigenem Willen

Ursprung

Wer kennt ihn nicht, den Dackel oder Teckel, wie ihn die Jäger nennen. Beim Stichwort "Jäger" fängt zuweilen schon das erste Missverständnis an. Der Dackel ist im Hauptberuf ein ausgemachter, kerniger Jagdhund. Aber und das ebenso, er ist ein fantastischer Begleithund. Kaum ein anderer Hund schafft es so perfekt, diese beiden Rollen auf einen Nenner zu bringen. Und er kann noch mehr. Ein gesunder Dackel ist ein sehr sportlicher Hund und zwar, ohne dass er ständige Herausforderungen bräuchte. Teckel schaffen es problemlos, uns Menschen bei ausgiebigen Wanderungen, manche schaffen es sogar, uns beim Joggen zu folgen. Das alles macht er problemlos mit seinen kurzen Beinen. Der kurzläufige Hund ist heute noch ein vielseitiger Jagdgebrauchshund. Er ist einer der wenigen Kleinhunde, der noch regelmäßig im Arbeitseinsatz geführt werden. Früher nannte man ihn "Dachshund" und das ist noch heute sein offizieller Rassename beim internationalen Hundeverband Fédération Cynologique Internationale. Kurzläufige Hunde wie der Dackel sind schon seit Jahrtausenden dokumentiert. Die Spezialität des Dachshundes ist die Jagd in den Erdbauten. Der Dackel wird in Höhlen geschickt, um den Dachs oder Fuchs aus seinem Bau zu sprengen. Er darf keinerlei Angst vor diesen wehrhaften Gegnern haben. Im Bau ist der Teckel auf sich selbst gestellt. Er ist dann ein hartnäckiger Alleinjäger und muss selbstständig Entscheidungen treffen. Ein starker Wille, Beharrlichkeit und zupackender Mut sind weitere Eigenschaften, die beim Jagdeinsatz gefordert sind. Diese Anforderungen haben sein Wesen geprägt - auch heute noch. Das muss man immer im Bewusstsein haben, auch wenn man gerade vom sprichwörtlichen Dackelblick nach allen Regeln der Kunst weichgekocht wird. So clever er sich als Jagdhund anstellt, so clever geht er auch mit seinen Menschen um. Den Dackel gibt es in drei Größen (Standard, Zwerg, Kaninchen) und jeweils drei Haararten (kurz, rau, lang).

Eigenschaften/Wesen

Entgegen landläufiger Meinung ist der Dackel ein gut erziehbarer Hund. Er will nur anders erzogen werden, als die meisten anderen Hunde. Das Recht und die Fähigkeit, eigenständige Entscheidungen zu treffen, was für sein Überleben im Dachsbau notwendig ist, will er auch über Tage haben. Das nennt der Mensch dann Sturkopf. Einen Teckel muss man als individuelle Persönlichkeit respektieren, ja man muss es geradezu lieben, sich mit ihm mental messen zu müssen. Seine Eigenheiten, Ecken und Kanten zählen für Dackelfreunde zu den höchst erwünschten Eigenschaften, die seinen besonderen Reiz als Begleiter ausmachen. Mit einer liebevollen Einstellung zugleich verbunden mit klarer Ansage, Konsequenz und Gerechtigkeit wird man sich das Vertrauen dieses kleinen Vierbeiners erobern können. Er zeigt sich nie unterwürfig; er hat vielmehr ein starkes Selbstbewusstsein mit ausgeprägtem eigenen Willen. Auf dieser Grundlage will er mit Herrchen und Frauchen eine innige Bindung aufbauen. Diese müssen sich die Anerkennung als freundschaftliche Führungspersönlichkeit erwerben. Er folgt dann ohne große Worte. Mit seinen wachen Sinnen, seiner hohen Cleverness und Intelligenz beobachtet der seine Menschen ganz genau und weiß meist vorher selbst, was angesagt ist. Ob er das dann immer auch ausführt, ist eine andere Frage. Nichtsdestotrotz: Ein Dackel ist seinen Menschen treu zugewandt, ein herrlicher Begleiter und bester Freund.

Besonderheiten

Der Teckel stellt an seine Haltung keine besonderen Ansprüche. Er braucht keine große Wohnung. Viele steile Treppen sollten nicht im Hause sein. Das wäre die einzige Einschränkung. Gerne geht er in der Natur spazieren. Ein gesunder Dackel kann problemlos einen Jogger begleiten; eine faszinierende Leistung angesichts seiner kurzen Beine. In der Natur sollte man besonders im Hinterkopf haben, dass er ein gelernter Jagdhund ist. Viele Techel werden jagdlich ausgebildet und geführt - eine Arbeit, die er mit größten Eifer und hoher Professionalität meistert. Aber er macht sich genauso hervorragend als Begleiter ohne die Jagd. Die hohe Leistungsfähigkeit dieses kleinen Hundes, seine Cleverness und seine eigenständige Persönlichkeit sind Faktoren, auf denen oft ganz besonders innige, vertraute Bindungen zwischen Mensch und Hund erwachsen. Der Dackel ist nicht ohne guten Grund seit vielen Jahren einer der beliebtesten Hunde. Und er sollte es auch bleiben, denn neben den schon angeführten Qualitäten ist er auch noch sehr praktisch. Seine geringe Größe, verbunden mit seiner Beweglichkeit und Fitness machen einen gut erzogenen Dackel zu einem völlig problemlosen Begleiter in allen Lebenslagen. Er eignet sich für Singles ob jung oder alt oder als Familienhund. Bei der Anschaffung eines Welpen sollte man darauf achten, dass er nicht aus einer Ausstellungs-Zucht stammt, wo auf vermeintliche Schönheitsideale wie noch kürzerer Beinchen bei einen noch längeren Körper geachtet wird. Ansonsten gehört der Dackel zu den gesunden, robusten und langlebigen Hunderassen.

Fazit

Der Dackel schafft den Spagat zwischen professionellem Jagdhund und problemlosen Begleiter im Alltag wie kein anderer Hund. Sein selbstbewusstes Wesen verbunden mit Cleverness und Lernfähigkeit sind die Grundlage für tiefe Partnerschaften. Dabei ist ein Dackel auch noch äußerst praktisch und eignet sich als Begleiter in allen Lebenslagen.

Christoph Jung

Erziehung

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Pflege

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Beschäftigung

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Bewegung

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Familie

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Anfänger

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